Kontrollverlust und Muster – Motivation
Seminar Motivation – Lust auf Neues
Wissenschaft.de berichtet
Das Gefühl des Kontrollverlustes führt zu Aberglauben und verstärkt die Erkennung von Mustern. Kontrollverlust lässt Aberglauben und Verschwörungstheorien gedeihen, haben US-Forscher gezeigt: Menschen, die eine Situation nicht unter Kontrolle haben, tendieren dazu, überall Muster und Verbindungen zu sehen – selbst dort, wo es gar keine gibt.
Kontrollverlust werde von der Psyche als extrem starke Bedrohung wahrgenommen, erläutern die Forscher. Daher sucht das Gehirn nach Strukturen, um die aktuelle Situation besser verstehen und zukünftige Entwicklungen vorhersagen zu können. Eine Möglichkeit, das Umfeld zu strukturieren, sei es eben, nach Mustern zu suchen – und, wenn es keine gibt, welche einzubauen.
Kontrollverlust wird als starke Bedrohung in der Natur wahrgenommen. Das Gehirn sucht nach Strukturen, um die aktuelle Situation besser einschätzen zu können.
Und wenn es keine Muster gibt, werden welche geschaffen. Optischen Täuschung gibt es zahlreiche:
- Optische Täuschungen ( und zwar keine der schon bekannten )
Die sind wirklich gut – danach läuft alles rund
- 78 Optical Illusions & Visual Phenomena
Beim Gefühl des Kontrollverlustes geht auch die Motivation etwas zu tun, etwas Neues anzugreifen verloren. Fremdbestimmung und Kontrollverlust hemmt den Menschen und die Motivation – Lust auf Neues. Kontrollverlust ist ein persönliches Empfinden. Wo manch einer sich vollkommen sicher fühlt, sind andere schon längst verunsichert. Daher ist es ganz wichtig für sich selbst Motivationsanker zu setzen und die Chance zu nutzen Unsicherheit zu Sicherheit zu generieren. Das schafft Lust auf Neues.
Hier noch was zum ausprobieren:
16. Oktober 2008
Dazu passt ein Beitrag in meinem Blog über den Kontrollverlust von Mitarbeitern in Banken:
http://www.blicklog.com/2008/10/15/umfragemanipulation-beim-handelsblatt-arme-bankmitarbeiter-verstehen-zertifikate-nicht-und-leiden-unter-kontrollverlust/
Würde mich interessieren, ob Sie das Verhalten der Mitarbeiter, die eine Umfrage beim Handelsblatt manipuliert haben, auch mit Kontrollverlust erklären würden.
16. Oktober 2008
Sehr interessant decoien!
Der Mensch sucht besonders in unsicheren Zeiten und Aktionen nach Mustern, die es nicht gibt. Das schafft eine gefühlte Sicherheit, die natürlich nicht existiert. Ein gefährliches Spiel.
Welcher Bankmitarbeiter versteht seine eigenen Produkte noch so richtig? Und so ein schönes Ergebnis einer Umfrage schafft Vertrauen für ihn selbst und sein tun!
21. Oktober 2008
Ich frage mich in in diesen Tagen nicht das erste Mal, warum leiden die Banken an einer so grenzenlosen Selbstüberschätzung und verstehen es einfach nicht, neues Vertrauen aufzubauen. Leider habe ich dafür bis heute keine plausible Antwort gefunden. Vielleicht ist das ja ein Thema für Ihren Blog.
siehe auch hier: http://www.blicklog.com/2008/10/21/anderungsprozess-geht-an-banken-vorbei-bevolkerung-wird-weiterhin-fur-dumm-verkauft/
24. Oktober 2008
Mal schauen, ob ich darüber noch einen eigenen Beitrag schreibe. Verhaltensbiologisch geht es um das “egoistische Gen” von Herrn Ackermann & Co. Der hat seine Schäfchen im Trockenen, den Verlust tragen ja die Anderen … das hat mit natürlicher Autorität nicht mehr viel zu tun.
Die Themen Führungstraining (wo es rein passt), Motivation und Verkaufen ziehen in meinen neuen Blog http://www.Verhalatensbiologie.de um. Themen rund ums Web 2.0, Online Reputation und Corporate Blogs bleiben hier. Ist einfacher für die Besucher.