Motivation und Engagement am Arbeitsplatz sinken
Ergebnisse des IFAK Arbeitsklima-Barometers 2008:

- Nur 12 % der Beschäftigten fühlen sich ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet und sind mit Motivation und Engagement bei der Arbeit
2007 => 15 % - 64 % spulen am Arbeitsplatz das Pflichtprogramm ab
2007 => 63 % - 24 % der Mitarbeiter habe innerlich gekündigt
2007 => 22 % - Jeder siebte Beschäftigte würde seinem Chef bzw. seiner Chefin kündigen.
Fünf gravierende Folgen für das Unternehmen:
- Fehltage steigen
“Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit hoher Bindung an ihr Unternehmen weisen im Durchschnitt 4,3 Fehltage auf, diejenigen mit geringer Bindung hingegen 10,0 Fehltage. Der deutschen Wirtschaft entstehen durch fehlende oder nur mäßig ausgeprägte Verbundenheit der Beschäftigten zu ihrem Unternehmen Kosten in Höhe von 22,4 Milliarden Euro im Jahr – nur aufgrund von Fehlzeiten.“
- Verbesserungen und Innovationen sinken
“Auch sind die ihrem Arbeitgeber sehr verbundenen Beschäftigten deutlich engagierter, wenn es um Verbesserungen und Innovationen am Arbeitsplatz geht: sie haben im Schnitt in den letzten 12 Monaten 17,5 Ideen und Vorschläge eingebracht, ohne Bindung waren es nur 8,4„
- Bereitschaft seinen Arbeitsplatz zu wechseln steigt
“Je geringer die Bindung an den Arbeitgeber ist, um so eher denkt man über einen Arbeitsplatzwechsel nach: Der Aussage „Ich habe die Absicht, auch in einem Jahr noch für mein derzeitiges Unternehmen zu arbeiten.” stimmt ein Drittel der ungebundenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen uneingeschränkt zu (31%); bei denen mit hoher Bindung an ihren Arbeitgeber sind es fast alle (98%).“
- Keine positive Mund-zu-Mund-Propaganda
“Mit der steigenden Verbundenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ihrem Unternehmen nimmt auch die Bereitschaft zu positiver Mund-zu-Mund-Propaganda zugunsten des „eigenen” Unternehmens als Arbeitgeber zu. So stimmen 68 Prozent der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit hoher Bindung der Aussage „Wenn ein Freund bzw. eine Freundin oder ein Verwandter bzw. eine Verwandte eine Arbeitsstelle suchen würde, würde ich ihm bzw. ihr empfehlen, sich bei meinem derzeitigen Unternehmen zu bewerben.” Uneingeschränkt zu, während nur fünf Prozent der Beschäftigten ohne Bindung dies tun würden. Gebundene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind somit wichtige Botschafter und ein Hebel, um die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber zu erhöhen.
- Keine Weiterempfehlungsbereitschaft für das Angebot des Arbeitgebers
“Der Aussage „Ich würde die Produkte und Dienstleistungen meines derzeitiges Unternehmens meinen Verwandten und Freunden empfehlen.” stimmen 82 Prozent der Beschäftigten mit hoher Bindung an ihren Arbeitgeber uneingeschränkt zu, bei jenen ohne Bindung an ihr Unternehmen sind es nur 16 Prozent.
Schuld an der schlechten Verbundenheit der Mitarbeiter/in mit ihrem Arbeitgeber:
- Defizite in der Personalführung
“Wie groß der Einfluss der Führungskräfte auf die Verbundenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist, zeigt sich daran, dass Chefs bzw. Chefinnen bei Beschäftigten mit hoher Bindung besser wegkommen als Vorgesetzte von Beschäftigten ohne Bindung.
- Das Arbeitsumfeld, das den Bedürfnissen und Erwartungen der Beschäftigten nicht gerecht wird
Diese Studie habe ich bei Anne Schüler gefunden:
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